Mir ist schlecht. Spekulatius und Tee tanzen in meinem Magen und in meinen Augen, aber niemand bemerkt es.
"Ich-" setze ich zu sprechen an, dann kippe ich mit den Stuhl hintenüber. Phineus ist zuerst neben mir, er fasst meinen Kopf und versucht, meinen Oberkörper in seinen Schoß zu betten. Er macht es nicht besser, und beim Versuch, ihn wegzustoßen, ramme ich ihm meinen Ellenbogen in den Bauch und drehe das Gesicht zum Boden. Spucke aus.
Rotes, dunkles Blut. N' Traum, dieser Tag. Nee, im Ernst. Lange war kein Familiencafétrinken so schön.

Scheint, gnäd'ge Frau? Nein, ist; mir gilt kein »scheint«.
AntwortenLöschenNicht bloß mein düstrer Mantel, gute Mutter,
Noch die gewohnte Tracht von ernstem Schwarz,
Noch stürmisches Geseufz' beklemmten Odems,
Noch auch im Auge der ergieb'ge Strom,
Noch die gebeugte Haltung des Gesichts,
Samt aller Sitte, Art, Gestalt des Grames,
Ist das, was wahr mich kund gibt; dies scheint wirklich: Es sind Gebärden, die man spielen könnte.
Was über allen Schein, trag' ich in mir;
All dies ist nur des Kummers Kleid und Zier.
www.hauchzart.blogspot.com
Okey :D
AntwortenLöschenNaja, ich würd dir zumindest gern sagen, dass ich deinen Blog mag & verfolge.;*